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Das zählt …
für den Weltveränderer André Bunde

Mancher Berufsweg wirkt zuerst wie ein Zickzackkurs. Doch dann erweisen sich die unterschiedlichen Stationen als beste Vorbereitung für eine ganz bestimmte Aufgabe. So wie bei André Bunde: Das Teammitglied des Kultur-Energie-Bunker-Altona-Projekts KEBAP erzählt der Fotografin Regine Christiansen und mir, was ihm bei seinem Engagement wichtig ist.

André Bunde, KEBAP,  KulturEnergieBunkerAltonaProjekt, Genossenschaft i. G, Schomburgstraße 6 , 22767 Hambburg, www.kulturenergiebunker.de

© Fotos Regine Christiansen

1. Technik

Der Pinneberger André Bunde startet als Seemann ins Berufsleben. Das liegt sozusagen in der Familie, sein Vater fuhr als Nautiker zur See. „Aber Nautik, das bedeutet viel logistischen Papierkram oder auf der Brücke den Möwen zugucken. Mich haben mehr die Maschinen an Bord interessiert. Ein Schiff hat ja alles: Kühlkompressor, Luftkompressor, Hauptmaschine und Hilfsaggregate.“

Fünf Jahre bleibt er an Bord, ist dabei sieben Monate durchgehend auf See – bei Liegezeiten, die nur einen Tag dauern. Dann orientiert sich der Schiffsmechaniker neu. Er arbeitet im Garten- und Landschaftsbau, als Schlosser im Hafen, repariert als Servicetechniker Blockheizkraftwerke in ganz Deutschland. 2006 lässt sich André Bunde zum Umweltschutztechniker fortbilden. Das Thema seiner Abschlussarbeit: Holzvergasung. „In Süddeutschland gibt es schon serienreife Anlagen, aber in Norddeutschland ist diese Technik nicht so verbreitet, da herrscht noch viel Skepsis“, erzählt er.

2012 erzählt ihm eine Freundin von dem Energiebunker-Projekt in Altona. Nach einem Blick Weiterlesen